Passfedern
Präzisionskomponenten für Ihre Anwendungen
Passfedern sind spezielle Verbindungselemente, die in der Maschinenbauindustrie weit verbreitet sind. Sie dienen dazu, eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Wellen und Naben herzustellen. Durch ihre Form und Materialbeschaffenheit gewährleisten Passfedern eine sichere Übertragung von Drehmomenten und verhindern das Verrutschen von Bauteilen.
Treffen Sie Ihre Auswahl
| Produkt | Werkstoffe | Breite (in mm) | Höhe (in mm) | Länge (in mm) | Gewinde | Ausführung |
|---|---|---|---|---|---|---|
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 6 | Typ A, rundstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 6 | Typ B, geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 6 | Typ AB, rund- und geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 8 | Typ A, rundstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 8 | Typ B, geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 8 | Typ AB, rund- und geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 10 | Typ A, rundstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 10 | Typ B, geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 10 | Typ AB, rund- und geradstirnig | |
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Stahl (1.0503) Edelstahl (1.4571) |
2 | 2 | 12 | Typ A, rundstirnig | |
| Mehr anzeigen | ||||||
FAQs zu Passfedern
Ja – wir sind spezialisiert auf Sonderlösungen, auch bei Passfedern. Fragen Sie gerne an!
Beispielsweise konnten wir in der Automobilindustrie schon vielfach aus einer Standardpassfeder eine Passfeder nach Zeichnung modifizieren – prozesssicher und kostengünstig.
Zum einen sind wir Serienfertiger und fertigen aus vorrätigem, eng toleriertem Vormaterial. Das bedeutet ein exzellentes Endprodukt, dass die normspezifischen Anforderungen absolut erfüllt und durch den Lagerbestand kommt es zu einer hohen Verfügbarkeit.
Ein spezifisches nosta Fertigungsverfahren sorgt zudem für eine absolut perfekte Verbaubarkeit und spart somit Zeit und Geld bei der Einbringung.
Ein Keil wird eingeschlagen in die Nut und erhält damit einen höheren Formschluss. Er kommt zum Einsatz, wenn ein höherer Verschleiß vorliegt z.B. die Nut von der Welle mit der Zeit ausgeschlagen wird. Der Keil kann dann einfach von außen ausgetauscht werden. Heutzutage werden Keile allerdings selten gebraucht aufgrund der Fertigungsgenauigkeiten.
Scheibenfedern werden hauptsächlich nur bei Kegelverbindungen eingesetzt. Als Beispiel, Lenkräder auf Lenksäulen: Hier wird ein Kegel-Sitz zur Zentrierung verwendet, die Scheibenfeder verhindert das Verdrehen.
Eine Passfeder ist ein Verbindungselement, dass Drehmomente überträgt. Sie ist ein, längliches Bauteil meist aus Metall, das wie ein „Mitnehmer“ zwischen zwei Teilen sitzt – zum Beispiel zwischen einer Welle (rund, drehend) und einer Nabe (z. B. ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe)
Ihre Aufgabe:
- Sie sorgt dafür, dass Welle und Nabe fest miteinander verbunden sind.
- Sie überträgt das Drehmoment von der Welle auf das Bauteil, ohne dass es durchrutscht.
- Gleichzeitig lässt sie sich bei Bedarf leicht wieder lösen (anders als eine feste Verschweißung).
- Sie kann auch als Sollbruchstelle dienen. Das bedeutet, bevor die Welle oder das Zahnrad bricht, soll zuerst die Passfeder ausbrechen.
Das hängt immer von Abmessung, Größe, Toleranz, Werkstoff, Festigkeit und Oberflächenbehandlung ab. Auch die Bestellmenge hat eine Auswirkung auf den Preis.
Vorteile einer Passfedernverbindung:
- standardisierte Bauteile (festgelegte Normen, standardisierte Prozesse)
- kostengünstig da Serienfertigung
- gefertigt aus Standardmaterial
- wirtschaftliche Lösung zur Kraft- / Drehmomentübertragung
- leicht austauschbar und Welle und Nabe können somit wieder getrennt werden
Nachteile einer Passfedernverbindung:
- Die Welle wird geschwächt durch die Fräsung für die Passfeder-Nut.
- Auf Dauer kann ein Spiel entstehen durch die permanente Wechselbelastung.
Passfedern haben:
Form A = beidseitig gerundete Stirnseiten
Form B = beidseitig gerade Stirnseiten
Form AB = eine Stirnseite grade, eine gerundet
Form AS = Form A mit Abdrückgewinde
Das sind die Standardformen. Diese gibt es noch gebohrt in Versionen C, D, E, F.
Eine Passfeder ist ein Verbindungselement.
Bei Passfedern gibt es drei Formen.
Form A = beide Enden sind mit Radius versehen also rund
Form B = beide Stirnseiten sind gerade
Form AB = eine Stirnseite ist gerade, eine mit Radius
Passfedern haben in der Regel genormte Maße und Toleranzen, also die zulässigen Abweichungen von der exakten Nenngröße.
Diese sind in der DIN 6885 (Teil 1 für parallele Passfedern) festgelegt.
Einfach erklärt:
– Breite der Passfeder → in der Regel h9
– Höhe der Passfeder → oft h11 (außer bei Vierkant)
– Länge der Passfeder → liegt im Minusbereich Bsp. bei einer Länge von 40 mm hat die Passfeder -0,2 mm.
🔍 Beispiel:
Eine Passfeder mit Breite 10 mm (h9) geht die Toleranz ins Minus Bsp. 10,00 – 9,964 mm. Wenn die Wellen-Nut breite für die Passfeder P9 Toleranz hat, würde die Passfeder einen festen Sitz haben. Bei einer Nut mit der Toleranz N9 hätte die Passfeder einen leichten Sitz.
Eine Passfedernverbindung funktioniert über Formschluss, indem Sie eingepresst wird.
Sie überträgt das Drehmoment von einer Welle auf eine Nabe (z. B. Zahnrad, Kupplung, Riemenscheibe), indem eine Passfeder in die Nuten von Welle und Nabe eingesetzt wird.
Passfedern werden auf Verdrehung (Drehmoment) beansprucht. Es können dabei mit der Zeit Abnutzungserscheinungen auftreten, diesen kann mit einer Veredelung (Bsp. Wärmebehandlung) vorher entgegengewirkt werden. Es gibt auch weitere Optionen. Fragen Sie gerne bei uns nach.
DIN Passfedern werden aus Kaltstahl mit der Toleranz h9/h11 gefräst/gesägt und anschließend trowalisiert (Grat frei und Verrundung der Kanten nach Norm).
Anschließend gereinigt und in Verpackungsanlagen nach Vorgabe oder Einheiten verpackt.