Produkte & Qualität
Eine Passfeder ist ein Verbindungselement, dass Drehmomente überträgt. Sie ist ein, längliches Bauteil meist aus Metall, das wie ein „Mitnehmer“ zwischen zwei Teilen sitzt – zum Beispiel zwischen einer Welle (rund, drehend) und einer Nabe (z. B. ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe)
Ihre Aufgabe:
- Sie sorgt dafür, dass Welle und Nabe fest miteinander verbunden sind.
- Sie überträgt das Drehmoment von der Welle auf das Bauteil, ohne dass es durchrutscht.
- Gleichzeitig lässt sie sich bei Bedarf leicht wieder lösen (anders als eine feste Verschweißung).
- Sie kann auch als Sollbruchstelle dienen. Das bedeutet, bevor die Welle oder das Zahnrad bricht, soll zuerst die Passfeder ausbrechen.
Passfedern haben in der Regel genormte Maße und Toleranzen, also die zulässigen Abweichungen von der exakten Nenngröße.
Diese sind in der DIN 6885 (Teil 1 für parallele Passfedern) festgelegt.
Einfach erklärt:
– Breite der Passfeder → in der Regel h9
– Höhe der Passfeder → oft h11 (außer bei Vierkant)
– Länge der Passfeder → liegt im Minusbereich Bsp. bei einer Länge von 40 mm hat die Passfeder -0,2 mm.
🔍 Beispiel:
Eine Passfeder mit Breite 10 mm (h9) geht die Toleranz ins Minus Bsp. 10,00 – 9,964 mm. Wenn die Wellen-Nut breite für die Passfeder P9 Toleranz hat, würde die Passfeder einen festen Sitz haben. Bei einer Nut mit der Toleranz N9 hätte die Passfeder einen leichten Sitz.
Wir fertigen DIN-Normteile wie Passfedern, Scheibenfedern, Nutensteine, Nasenkeile sowie kundenspezifische Sonderteile nach Zeichnungen – vom Prototypen über die Kleinserie hin zur Serienfertigung.
Darüber hinaus entwickeln wir mit unseren Kunden zusammen fertigungsoptimierte Bauteile, für die wir je nach Stückzahl sogar eigene Sondermaschinen im Haus konstruieren und bauen.
Die Folge: ein optimiertes Bauteil hinsichtlich Gewicht, Materialeinsatz und Kostenreduzierung.
DIN steht für Deutsches Institut für Normung. Dort werden Standards festgelegt, z. B. wie groß ein bestimmtes Bauteil sein muss, welches Material verwendet wird oder wie etwas geprüft wird.
Der Vorteil:
- Hersteller und Kunden sprechen dieselbe Sprache – jeder weiß genau, was gemeint ist.
- Teile von verschiedenen Herstellern passen zusammen.
- Die Qualität und Sicherheit bleiben gleichmäßig hoch.
- DIN-Teile sind erprobte Teile, die teilweise in Masse gefertigt werden daher prozesssicher
Kurz gesagt:
Eine DIN-Norm sorgt dafür, dass Produkte vergleichbar, kompatibel und verlässlich sind – egal, wer sie herstellt. Für Konstrukteure eine echte Erleichterung.
Eine ISO-Norm ist im Prinzip das internationale Gegenstück zur DIN-Norm. ISO steht für International Organisation for Standardization. Dort einigen sich Fachleute aus vielen Ländern auf weltweit einheitliche Regeln – z. B. für Maße, Sicherheit, Qualität oder Prüfverfahren.
Der Vorteil:
- Überall auf der Welt gelten dieselben Standards.
- Produkte aus unterschiedlichen Ländern passen zueinander.
- Qualität und Sicherheit sind vergleichbar – egal, wo etwas produziert wird.
Kurz gesagt:
Eine ISO-Norm ist wie eine weltweite Spielregel, die allen hilft, besser zusammenzuarbeiten und Missverständnisse zu vermeiden.
Ja! Nosta Normteile wie Passfedern, Scheibenfeder, Nutensteine und Nasenkeile werden nach DIN gefertigt. Oft entsprechen die DIN-Normen auch der ISO-Norm bzw. wenn diese vom internationalen Standard (ISO) übernommen wurden sind sie mit DIN ISO gekennzeichnet.
Eine Passfeder ist ein Verbindungselement.
DIN Passfedern werden aus Kaltstahl mit der Toleranz h9/h11 gefräst/gesägt und anschließend trowalisiert (Grat frei und Verrundung der Kanten nach Norm).
Anschließend gereinigt und in Verpackungsanlagen nach Vorgabe oder Einheiten verpackt.
Passfedern werden auf Verdrehung (Drehmoment) beansprucht. Es können dabei mit der Zeit Abnutzungserscheinungen auftreten, diesen kann mit einer Veredelung (Bsp. Wärmebehandlung) vorher entgegengewirkt werden. Es gibt auch weitere Optionen. Fragen Sie gerne bei uns nach.
Ein Keil wird eingeschlagen in die Nut und erhält damit einen höheren Formschluss. Er kommt zum Einsatz, wenn ein höherer Verschleiß vorliegt z.B. die Nut von der Welle mit der Zeit ausgeschlagen wird. Der Keil kann dann einfach von außen ausgetauscht werden. Heutzutage werden Keile allerdings selten gebraucht aufgrund der Fertigungsgenauigkeiten.
Bei Passfedern gibt es drei Formen.
Form A = beide Enden sind mit Radius versehen also rund
Form B = beide Stirnseiten sind gerade
Form AB = eine Stirnseite ist gerade, eine mit Radius
Vorteile einer Passfedernverbindung:
- standardisierte Bauteile (festgelegte Normen, standardisierte Prozesse)
- kostengünstig da Serienfertigung
- gefertigt aus Standardmaterial
- wirtschaftliche Lösung zur Kraft- / Drehmomentübertragung
- leicht austauschbar und Welle und Nabe können somit wieder getrennt werden
Nachteile einer Passfedernverbindung:
- Die Welle wird geschwächt durch die Fräsung für die Passfeder-Nut.
- Auf Dauer kann ein Spiel entstehen durch die permanente Wechselbelastung.
Eine Passfedernverbindung funktioniert über Formschluss, indem Sie eingepresst wird.
Sie überträgt das Drehmoment von einer Welle auf eine Nabe (z. B. Zahnrad, Kupplung, Riemenscheibe), indem eine Passfeder in die Nuten von Welle und Nabe eingesetzt wird.
Das hängt immer von Abmessung, Größe, Toleranz, Werkstoff, Festigkeit und Oberflächenbehandlung ab. Auch die Bestellmenge hat eine Auswirkung auf den Preis.
Scheibenfedern werden hauptsächlich nur bei Kegelverbindungen eingesetzt. Als Beispiel, Lenkräder auf Lenksäulen: Hier wird ein Kegel-Sitz zur Zentrierung verwendet, die Scheibenfeder verhindert das Verdrehen.
Ja – wir sind spezialisiert auf Sonderlösungen, auch bei Passfedern. Fragen Sie gerne an!
Beispielsweise konnten wir in der Automobilindustrie schon vielfach aus einer Standardpassfeder eine Passfeder nach Zeichnung modifizieren – prozesssicher und kostengünstig.
Zum einen sind wir Serienfertiger und fertigen aus vorrätigem, eng toleriertem Vormaterial. Das bedeutet ein exzellentes Endprodukt, dass die normspezifischen Anforderungen absolut erfüllt und durch den Lagerbestand kommt es zu einer hohen Verfügbarkeit.
Ein spezifisches nosta Fertigungsverfahren sorgt zudem für eine absolut perfekte Verbaubarkeit und spart somit Zeit und Geld bei der Einbringung.
Passfedern haben:
Form A = beidseitig gerundete Stirnseiten
Form B = beidseitig gerade Stirnseiten
Form AB = eine Stirnseite grade, eine gerundet
Form AS = Form A mit Abdrückgewinde
Das sind die Standardformen. Diese gibt es noch gebohrt in Versionen C, D, E, F.
Eine Scheibenfeder ist ein halbrundes Verbindungselement, das in eine halbkreisförmige Nut in einer Kegelwelle eingelegt wird und eine formschlüssige Verbindung zwischen Welle und Nabe zur Drehmomentübertragung ermöglicht.
Scheibenfedern werden hauptsächlich bei Kegelverbindungen eingesetzt. Als Beispiel, Lenkräder auf Lenksäulen: Hier wird ein Kegel-Sitz zur Zentrierung verwendet, und die Scheibenfeder verhindert das Verdrehen.
Scheibenfedern werden nach DIN 6888 gefertigt, in der Abmessungen und Toleranzen für Scheibenfedern definiert sind.
Scheibenfedern werden hauptsächlich aus Stahl C45 gefertigt, bei besonderen Anforderungen auch Edelstahl oder andere korrosionsbeständige Werkstoffe zusätzlich ist eine Wärme-/Oberflächenbehandlung möglich.
Scheibenfedern sind der Favorit bei der Drehmomentübertragung bei konischen Wellen. Sie können axiale Bewegungen teilweise ausgleichen und haben einen besseren Formschluss.
Die Kerbwirkung an der Welle wird durch das Einbringen der Nut für die Scheibenfeder geschwächt. Sie hat ein begrenztes übertragbares Drehmoment und ist bei Lastwechselfällen weniger geeignet.
Die Größe der Scheibenfeder orientiert sich am Wellendurchmesser und dem Drehmoment den sie übertragen muss. Demnach wird die Breite, Höhe und Länge berechnet.
Bei der Scheibenfeder wird die halbrunde Seite in die halbkreisförmige Nut der Welle eingefügt. Die Nabe muss über eine entsprechende Nut verfügen, in die die vorstehende Scheibenfeder exakt passt.
Die Scheibenfeder muss herausgeschlagen werden oder mit einer Hilfsbohrung herausgedrückt werden.
Typische Einsatzbereiche für Scheibenfedern sind Maschinenbau, Antriebstechnik, Werkzeugmaschinen, Automobiltechnik, Landtechnik. Überall dort, wo kompakte Drehmomentverbindungen benötigt werden.
Bei Scheibenfedern gelten für die Nutbreite zulässige Abweichungen (z.B. ISO-Toleranzklassen) meist nach DIN / ISO-Richtlinien. Empfohlen werden z.B. Passungen mit P8 oder N9 (je nach Sitz).
Bei Scheibenfedern gilt hauptsächlich h9. Je nach Anforderungen der Verbindungen (höheres Drehmoment, Wechselwirkungen, …) können auch andere Toleranzen für Scheibenfeder und Nut festgelegt und gefertigt werden.
Die Funktionen einer Scheibenfeder sind Formschluss und Drehmomentübertragung.
Zum einen sind wir Serienfertiger und fertigen aus vorrätigem, eng toleriertem Vormaterial.
Das bedeutet ein exzellentes Endprodukt, dass die normspezifischen Anforderungen absolut erfüllt und durch den Lagerbestand kommt es zu einer hohen Verfügbarkeit.
Ein spezifisches nosta Fertigungsverfahren sorgt zudem für eine absolut perfekte Verbaubarkeit und spart somit Zeit und Geld bei der Einbringung.
Mit Hilfe von folgenden Maßnahmen:
1. Qualitätsmanagementsystem (QMS)
• QM-System nach ISO 9001 und IATF 16949 gemäß der Automobilindustrie, DIN EN 15834 für die Medizin
• Dokumentation: Alle Prozesse – vom Wareneingang über Fertigung bis zur Endprüfung – sind klar dokumentiert.
• Rückverfolgbarkeit: Chargen-, Maschinen- und Mitarbeiterdaten werden aufgezeichnet, um jede Abweichung nachvollziehen zu können.
2. Prozessplanung und -überwachung
• Arbeitspläne & Fertigungsanweisungen: Definieren Werkzeuge, Schnittwerte, Toleranzen und Messpunkte.
• Maschinenkalibrierung: Regelmäßige Wartung und Überprüfung der Werkzeugmaschinen gewährleisten Maßhaltigkeit.
• Werkzeugüberwachung: Werkzeugverschleiß wird durch Sensorik oder regelmäßige Kontrolle erkannt und dokumentiert.
3. Prüfungen und Messungen
• Erstmusterprüfung (EMPB / PPAP): Nachweis, dass das erste gefertigte Teil alle Spezifikationen erfüllt.
• In-Prozess-Kontrolle: Während der Fertigung werden Stichproben oder 100 %-Kontrollen durchgeführt (z. B. durch SPC – Statistical Process Control).
• Endkontrolle: Prüfung aller kritischen Maße, Oberflächen und Form-/Lagertoleranzen mit Messmitteln
4. Mitarbeiterqualifikation
• Schulung: Maschinenbediener und Qualitätsprüfer werden regelmäßig in Messtechnik, Zeichnungslesen und Normen geschult.
• Bewusstsein: Mitarbeiter werden in Qualitätsbewusstsein und Eigenverantwortung (Selbstprüfung) trainiert.
5. Datenanalyse und kontinuierliche Verbesserung
• Statistische Auswertungen: Prozessfähigkeitsanalysen (Cp, Cpk), Trendanalysen mit Einsatz eines CAQ-System Babtec
• KVP: Laufende Verbesserung der Prozesse auf Basis von Qualitätskennzahlen.
• Reklamationsmanagement: Systematische Fehleranalyse (z. B. mit 8D-Report, Ishikawa, 5-Why).
6. Lieferanten- und Materialqualität
• Wareneingangsprüfung: Kontrolle von Rohmaterial (z. B. Gefüge, Härte, chemische Zusammensetzung).
• Zertifikate: Material- und Prüfzeugnisse (z. B. 3.1 nach EN 10204) müssen vorliegen.
nosta ist nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 50001 (Energiemanagement), IATF 16949 (Automobilindustrie), ISO 13485 (Medizin) und ISO 45001 (Arbeitsschutz) zertifiziert.
Alle Zertifikate stehen hier zum Download bereit: https://www.nosta.com/ueber-nosta/qualitaetsmanagement-und-zertifizierungen/
Wir integrieren Monitoring und kontinuierliche Optimierung durch Wartungspläne in die Anlagen, sodass sowohl Effizienz als auch Qualität dauerhaft gesichert werden.
Des Weiteren wird KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) durch unsere Mitarbeiter gelebt und entsprechend sind diese auch beteiligt.